Der dritte Mann

Der Film erzählt seine düstere Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Licht und Schattenbildern. Der Schauplatz ist legendär und so morbide, wie eine Stadt aus dem Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges nur hervor gehen konnte. Filmkunst auf ihrem Höhepunkt:

Der dritte Mann

Originaltitel: THE THIRD MAN

Kriminalfilm, Thriller

Produktionsland: Großbritannien
Produktionsjahr: 1949
Produktionsfirma: London Film
Länge: 108 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 6.1.1950/9.10.1965 ARD/18.11.1999 DVD/28.10.2005 DVD (SZ-Cinemathek)/3.11.2006 DVD (Premium Ed.)/16.
DVD-Anbieter: Kinowelt & SZ Cinemathek (FF, Mono engl./dt.)

Darsteller: Joseph Cotten (Holly Martins), Alida Valli (Anna), Orson Welles (Harry Lime), Trevor Howard (Calloway), Ernst Deutsch (Kurtz), Paul Hörbiger (Porter), Erich Ponto (Dr. Winkel), Hedwig Bleibtreu; Produzent: David O. Selznick, Alexander Korda, Carol Reed; Regie: Carol Reed; Drehbuch: Graham Greene; Kamera: Robert Krasker; Musik: Anton Karas; Schnitt: Oswald Hafenrichter

 Auszeichnungen: Cannes (1949, Großer Preis), Oscar (1951, Beste Kamera: SW – Robert Krasker)

Inhalt

Ein amerikanischer Schriftsteller im geteilten Nachkriegs-Wien auf der Spur eines zynischen Freundes, der den eigenen Tod inszenierte, um seine skrupellosen Schwarzmarktgeschäfte mit lebenswichtigen Medikamenten zu verschleiern. Nach einem Stoff von Graham Greene, stark beeinflußt durch seinen Star Orson Welles, inszenierte Carol Reed einen subtilen politischen Kriminalthriller, der durch die expressiv gefilmten Originalschauplätze und Karas‘ weltberühmtes Zither-Thema eine unverwechselbare Stimmung erhielt.

Quelle: Filmlexikon