Maigret kennt kein Erbarmen

Jean Gabin verkörperte George Simenons Maigret in insgesamt nur drei Verfilmungen, dennoch gilt er als Inbegriff des Kommissars mit der Pfeife:

Maigret kennt kein Erbarmen

Originaltitel: MAIGRET ET L’AFFAIRE ST. FIACRE

Kriminalfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: Frankreich/Italien
Produktionsjahr: 1959
Produktionsfirma: Filmsonor/Cintel/Intermondia/Pretoria
Länge: 104 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 16.10.1964

Darsteller: Jean Gabin (Kommissar Maigret), Michel Auclair (Graf von Saint-Fiacre), Valentine Tessier (Gräfin), Robert Hirsch (Lucien Sabatier), Paul Frankeur (Dr. Bouchardon); Regie: Jean Delannoy; Drehbuch: Jean Delannoy, R.M. Arlaud; Kamera: Louis Page; Musik: Jean Prodromides; Schnitt: Henri Taverna; Vorlage: Georges Simenon

Inhalt

Es hätte eine Reise in die eigene Kindheit sein können. Aber für nostalgische Gefühle bleibt Maigret keine Zeit. Auf dem Schloss der Saint-Fiacres in der Auvergne, wo er als Sohn des Verwalters aufwuchs, fürchtet die Gräfin um ihr Leben. Ein Schreiben kündigt für Aschermittwoch ihr Ableben an. Trotz aller Wachsamkeit des Pariser Kommissars tritt die Prophezeiung ein. Jetzt kann Maigret nur noch eines tun: Herausfinden, wie es zum Tod der alten Dame kam und wer dahintersteckt. Verdächtige gibt es zur Genüge. In seiner zweiten Maigret-Verfilmung mit Ausnahme-Mime Jean Gabin schickt Regisseur Jean Delannoy den Kommissar in düster-poetischen Bildern durch eine Welt der Aristokratie, die längst dem Untergang geweiht ist.

Quelle: Filmlexikon und Cinema

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