Die letzte Metro

Im „Haus der Lady Alquist“, auf das Truffaut in seinem Film kurz anspielt, ist es der Ehemann, der immer, wenn es dunkel wird, das Haus verlässt, um durch die Manipulation des Gaslichts seine Ehefrau in den Wahnsinn zu treiben. Hier ist es der Regisseur Lucas Steiner, der sich vor den deutschen Besatzern im Keller seines Theaters versteckt hält und dort den Irrlichtern seiner Verfolger im besetzten Paris des Jahres 1942 ausgesetzt ist und nicht zuletzt auch mit anhören muss, wie sich anlässlich der Proben zu einem neuen Stück zwischen seiner Ehefrau und dem Hauptdarsteller eine Liebesbeziehung anbahnt. Trotz des Ernstes des politischen Hintergrunds inszeniert Truffaut mit typisch leichter Hand und nicht ohne Galgenhumor ein Theaterstück im Film, bei dem der eigentliche Regisseur in beiden Fällen der von seinem Verlies aus agierende Steiner zu sein scheint.

Als sich am Ende und nach der Befreiung alle die Hände reichen, sind es nicht nur (ähnlich wie in „Jules und Jim“) der Mann, die Ehefrau und der Geliebte, sondern auch der verfolgte Jude, die unter dem Druck der Verhältnisse zur Kollaborateurin gewordene Französin und der Widerstandskämpfer.

Die letzte Metro

Originaltitel: LE DERNIER METRO

Drama

Produktionsland: Frankreich/BR Deutschland
Produktionsjahr: 1980
Produktionsfirma: Films du Carosse/TF 1/Sedif/S.F.P./Maran
Länge: 131 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 28.10.1981/18.4.1986 DFF 1/20.10.2004 DVD (Box)/17.8.2008 DVD (Einzel-Edition)
DVD-Anbieter: Concorde (16:9, 1.78:1, Mono frz./dt.)

Darsteller: Catherine Deneuve (Marion Steiner), Gérard Depardieu (Bernard Granger), Jean Poiret (Jean-Loup Cottins), Andréa Ferréol (Arlette Guillaume), Heinz Bennent (Lucas Steiner), Sabine Haudepin (Nadine Marsac), Jean-Louis Richard (Daxiat), Richard Bohringer (Gestapo-Mann); Produzent: Marcel Berbert; Regie: François Truffaut; Drehbuch: François Truffaut, Suzanne Schiffman, Jean-Claude Grumberg; Kamera: Nestor Almendros; Musik: Georges Delerue; Schnitt: Martine Barraqué; Vorlage: Suzanne Schiffman, François Truffaut

Inhalt

Während der deutschen Besetzung von Paris wird im Theater Montmartre ein neues Stück geprobt. Da der Leiter, ein deutscher Jude, sich im Keller versteckt halten muß, versucht seine Frau, die Gefahren der politischen Lage und menschliche Komplikationen zu meistern und das Theater weiterzuführen. In subtilem Ausgleich von Heiterem und Tragischem greifen Spiel und Wirklichkeit ineinander und reflektieren so das Verhältnis von Politik und Kultur.

Quelle: Filmlexikon

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Jules und Jim

Ich könnte mir vorstellen, dass Truffaut schlichtweg verliebt war ins Filmemachen und wahrscheinlich auch immer ein bisschen in seine Hauptdarstellerinnen. Das unaufhörliche Kreisen um seine eigentlich idealen Vorstellungen von Liebe und Beziehung ist zugleich schmerzvoll und poetisch. Das Scheitern birgt so viele Gründe, dass man einen Film wie „Jules und Jim“ zigmal sehen müsste, um sie in ihrer gesamten Tragweite zu ermessen. Er gilt heute als Klassiker der Nouvelle Vague. „Ein intelligenter Film (…) der in keine Schablone passt“, schrieb die Frankfurter Rundschau. So ist es. Geschichte und Machart passen in keine Schablone, und das ist nur eines seiner Geheimnisse…

Iris Träutner schreibt: Thema des Films ist natürlich die Liebe. Es ist verblüffend, dass in einem Liebesfilm die Protagonisten trotzdem so kühl und emotionslos agieren. Es wird klarer, wenn man die Liebe so sieht, wie sie Truffaut in diesem Film gesehen hat: Die Liebe ist eine Übermacht, die handelnden Personen sind eigentlich nur ihre Marionetten. Cathérine reagiert sehr oft für den Betrachter unverständlich, Jules und Jim kann der Zuseher besser verstehen, wenn man auch bewundert, wie sie ihr Schicksal, von Cathérine zurückgewiesen zu werden, ertragen können. Das wiederum können sie nur, weil sie wissen, dass Cathérine so handelt, weil sie gar nicht anders kann.
Und nur so kann auch ihre Freundschaft der Belastung standhalten. Sie ist das einzig Beständige in dem Film, Cathérines Zuneigung für einen von ihnen hält immer nur eine kurze Zeit an.
Man kann also eigentlich nicht wirklich von einem Liebesfilm sprechen, es ist vielmehr ein Film, der versucht, die Liebe anhand eines Beispiels zu analysieren. Die Protagonisten selbst reflektieren ständig über ihre Beziehung, was oft durch einen Kommentator aus dem Off wiedergegeben wird. Dieser Kommentator spielt eine tragende Rolle: Er strafft die Handlung, indem er manche Jahre einfach kurz nacherzählt. Und er beobachtet die Figuren, beschreibt sie uns näher und verwendet manchmal dazu sogar das Mittel des Standbildes, damit wir uns die Personen genauer anschauen können.
So ist der Film also kein Liebesfilm im herkömmlichen Sinn, er wird vielmehr zur Dokumentation über das Thema Liebe, erklärt und veranschaulicht an drei Exemplaren der Gattung Mensch. Die Figuren werden zu Versuchskaninchen, die Versuchsanordnung ist gegeben, nun müssen sie versuchen, das Beste daraus zu machen. In einer Szene sagt Jules, er möchte einmal einen Roman schreiben, in dem nur Insekten handeln, eine Selbstanspielung, wenn man es so sieht.
Mitleben und -leiden kann und soll man also nicht, die Illusion wird durch den Kommentator und die Standbilder ohnehin zerstört. Dennoch ist es nicht so, dass man zum gefühllosen Betrachter wird. Wütend kann man sogar werden, wenn man sieht, wie sich die beiden Männer von dieser – weder sehr intelligenten noch sehr schönen, wie sie selbst bemerken – Frau gefangen nehmen lassen, wütend wird man auch, wenn Cathérine ständig ihre Meinung ändert und dadurch immer jemanden unglücklich macht. Es fällt schwer, den Personen zu vergeben und sich zu erinnern, dass sie nur Sklaven sind, die nicht anders agieren können.
Denn sie sind, so emotionslos auf der einen Seite wie auch menschlich auf der anderen. Cathérine, die immer etwas Besonderes sein möchte und deswegen absichtlich unvorhersehbare Dinge tut, oder Jim, der es nicht schafft, sich von seiner Geliebten zu trennen.
Die Figuren zerbrechen eigentlich an der Versuchsanordnung, an der Welt, wie sie sie vorfinden und in der sie nicht zurechtkommen. Deutlich macht das auch der letzte Satz des Filmes, nach der Einäscherung von Jim und Cathérine, dem es nicht an Zynismus fehlt: „Beim Hinausgehen fiel Jules ein, dass Cathérine einmal gesagt hatte, ihre Asche sollte von einem Berg in den Wind gestreut werden. Doch das war verboten.“

Jules und Jim

Originaltitel: JULES ET JIM

Drama, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1961/62
Produktionsfirma: Carosse/S.E.D.I.F
Länge: 107 Minuten
FSK: ab 18; nf
Erstauffuehrung: 23.2.1962/8.5.1974 ARD/31.5.1994 arte (O.m.d.U.)/9.4.1996 Video/20.10.2004 DVD (Box)
DVD-Anbieter: Concorde (16:9, 2.35:1, Mono frz./dt.)

Darsteller: Oskar Werner (Jules), Henri Serre (Jim), Jeanne Moreau (Catherine), Marie Dubois (Thérèse), Boris Bassiak (Albert), Vanna Urbino (Gilberte), Sabine Haudepin (Sabine), Kathe Noelle (Birgitta); Produzent: Marcel Berbert; Regie: François Truffaut; Drehbuch: François Truffaut, Jean Gruault; Kamera: Raoul Coutard; Musik: Georges Delerue; Schnitt: Claudine Bouché; Vorlage: Henri-Pierre Roché

Inhalt

Der gebürtige Österreicher Jules und der französische Schriftsteller Jim haben sich vor dem Ersten Weltkrieg auf dem Montmartre kennengelernt. Beide verlieben sich in dasselbe Mädchen, Catherine. Nach dem Krieg sehen sie einander wieder. Die tödlich endende Geschichte ihrer Liebe zu dritt schildert Truffauts Film mit eminentem Fingerspitzengefühl für die Zwischentöne des Menschlich-Seelischen ebenso wie des Filmisch-Optischen. Zum ästhetischen Genuß tragen auch die sensible Kameraführung und der fließende Schnitt bei. Enttäuschend fiel die deutsche Verleihsynchronisation aus; sie hat die leichtfüßige Ironie des Originals in betulichen Ernst verwandelt.

Quelle: Filmlexikon

Tisch und Bett

Antoine Doinel will die Gesellschaft nicht verändern. Er misstraut ihr, schützt sich vor ihr. Aber er ist voll guten Willens und sucht Anerkennung.

François Truffaut über sein Alter Ego

Der Kinofilm Tisch und Bett ist Teil des Antoine-Doinel-Zyklus. Erstmalig wurde die Geschichte des Antoine Doinel (Jean-Pierre Léaud) in Sie küssten und sie schlugen ihn erzählt. Danach tauchte die Figur in einem Segment des Films Liebe mit zwanzig (Antoine und Colette) und in Geraubte Küsse auf, in dem das Liebesleben von Antoine und Christine (erstmals: Claude Jade) beginnt, bevor die Handlung in Tisch und Bett weitergeführt wird. Der Zyklus findet seinen Abschluss mit der Trennung von Antoine und Christine in Liebe auf der Flucht.

Truffaut wollte die Komödie ursprünglich mit einem Schock beginnen: Serge Rousseau, der unbekannte Verfolger Christines aus Geraubte Küsse, der ihr am Ende einen Heiratsantrag macht, entledigt sich seiner Kleider und springt von einem Dach in den Tod. Truffaut entschied sich dann, die Geschichte mit den Beinen von Claude Jade zu beginnen, die während ihrer Einkäufe die Ladenbesitzer stolz korrigiert: „Nein, nicht Mademoiselle. Madame.“

Ulrich Behrens schreibt: Truffaut gelang mit „Domicile conjugal” ein wunderbares, ja geradezu erstaunliches „Nebeneinander”. Er zeigt eine normale, bürgerliche Ehe im Entstehen, im Werden, im Vergehen. Die Leichtigkeit der Inszenierung, das Lockere, das sich in den Verhältnissen der Akteure auftut, das Komische, das sie begleitet, und das Dramatische, das sich angesichts solcher doch eher tragischer, gescheiterter Beziehungen mit all dem verbindet, werden beispielsweise auch plastisch in einer Szene, in der Antoine und Christine über den Roman sprechen, den er schreibt, in dem er angeblich seine Vergangenheit aufarbeiten will, was Christine wie folgt kommentiert:

„Ich mag diese Art über deine Kindheit zu schreiben nicht, bei der du deine Eltern durch den Dreck ziehst. Ich weiß nicht viel, aber eines weiß ich: Wenn du die Kunst benutzt, um Rechnungen zu begleichen, dann ist das keine Kunst mehr.” (Christine zu Antoine)

Man könnte diese Äußerung als Leitspruch über den ganzen Film spannen. Antoine, der angehende, weitergehende, bis zu Ende gehende Individualist liebt das Leben: SEIN Leben. Aber Truffaut ist der letzte, der seinen Helden verurteilen oder abkanzeln würde. Er findet ihn sympathisch, er stellt ihn als einen harmlosen Mann dar, der nichts wirklich Tragisches anrichtet, keinen Mord oder andere schlimme Dinge, der keine wirklich nicht verkraftbaren Verletzungen verursacht.

Das durchaus Kritische bleibt dabei allerdings nicht auf der Strecke. Es ist sicherlich auch etwas Selbstkritisches. Es ist dieses Sich-Nähern an eine besondere Form der Verantwortungslosigkeit, jenes (noch) harmlosen Egoismus, der immer am Rande des Egozentrischen tänzelt. Und es ist analog und parallel dazu eine Kritik an der bürgerlichen Ehe, nicht im herkömmlichen Sinn, sondern eher unter dem Aspekt, dass Truffaut deren selbst gestellten Ansprüche ernst nimmt und die Beziehung zwischen Antoine und Christine daran misst.

Man könnte auch sagen: die „einfältig”, „naiv”, „kindlich” liebende Christine trifft auf den „einfältig”, „kindlich”, „naiv” nur sich selbst liebenden Antoine, der nicht einmal weiß, was Liebe ist. Und nur so – durch diese beiderseitige „Naivität”, dieses unterschiedlich Unausgegorene auf beiden Seiten – sind beide ein Jahr nach der vorübergehenden Trennung wieder zusammen. Und die Frau des Tenors kommentiert dieses „Zusammensein”, als es jetzt Antoine ist, der den Mantel und die Handtasche Christines das Treppenhaus hinunter wirft wie früher der Tenor, mit den Worten: „Jetzt lieben sich die beiden wirklich.” An diesem Punkt glaubt man sich fast rückversetzt in eine klassische Komödie. Das Scheitern wird in sein Gegenteil verkehrt, einen Erfolg. Und beide leben diesen „Erfolg” – bis zum Ende. Aber das ist das Thema eines Films, den Truffaut ursprünglich gar nicht drehen wollte: die letzte Episode, „Liebe auf der Flucht”, einen Film, den der französische Regisseur neun Jahre später drehen sollte.

Quelle: wikipedia

Tisch und Bett

Originaltitel: DOMICILE CONJUGAL, Verweistitel: Das Ehedomizil

Aus der Serie Antoine-Doinel-Zyklus: Sie küßten und sie schlugen ihn (1958/59), Liebe mit zwanzig (1961), Geraubte Küsse (1968), Tisch und Bett(1970), Liebe auf der Flucht (1978/79)

Liebesfilm

Produktionsland: Frankreich/Italien
Produktionsjahr: 1970
Produktionsfirma: Carosse/Valoria/Fida
Länge: 100 Minuten
FSK: 
Erstauffuehrung: 25.12.1971 Kino DDR/4.1.1972 ARD/7.1.1975 DFF 1

Darsteller: Jean-Pierre Léaud (Antoine Doinel), Claude Jade (Christine Doinel), Barbara Laage (Monique, Sekretärin), Danièle Girard (Ginette, Kellnerin) ,Daniel Boulanger (Opernsänger), Silvana Blasi, Hiroko Berghauer; Produzent: Marcel Berbert; Regie: François Truffaut; Drehbuch: François Truffaut, Claude de Givray, Bernard Revon; Kamera: Nestor Almendros; Musik: Antoine Duhamel; Schnitt: Agnès Guillemot

Inhalt

Die Freuden und Belastungen einer jungen Ehe im Laufe zweier Jahre: finanzielle Probleme, Freude über die Geburt des Kindes, Seitensprünge des Mannes, Trennung und Versöhnung. Die chronologische, thematische und stilistische Fortsetzung von „Geraubte Küsse“ und Truffauts Fortführung seiner Antoine-Doinel-Filme. Aus spielerischen, locker zusammengefügten Szenen setzt sich ein ebenso liebenswürdiger wie unterhaltsamer Liebesfilm zusammen, bravourös gespielt, gespickt mit charakterisierenden Bild- und Dialogpointen, geprägt von menschlich warmem Humor, souveräner Leichtigkeit und feinem Charme. (DDR-Titel: „Das Ehedomizil“)

Quelle: Filmlexikon

Auf Liebe und Tod

Auf Liebe und Tod war nach Die Frau nebenan (La Femme d’à côté, 1981) der zweite gemeinsame Film von Truffaut und seiner letzten Muse und Lebensgefährtin Fanny Ardant. Bei dem Sichten von Mustern für Die Frau nebenan entstand die Idee für diesen Film. Fanny Ardant im Trenchcoat erinnerte Truffaut an dieSchwarze Serie und so suchte der Regisseur nach einem Stoff mit einer starken Frauenfigur. Er fand ihn im Roman The Long Saturday Night des US-amerikanischen Schriftstellers Charles Williams.

Auf Liebe und Tod wurde von François Truffaut daraufhin bewusst in Schwarzweiß als Hommage an Hollywoods Film noirs der 1940er Jahre inszeniert. Er kehrte dabei das Grundmuster der Schwarzen Serie um, indem die vermeintlich untergeordnete Frau hier die Rolle des Detektivs übernimmt, während der Mann hilflos und handlungsunfähig bleibt. Zudem zollt Truffaut mit Filmmotiven Tribut an seine Vorbilder Alfred Hitchcock und Stanley Kubrick. Die Frau – in diesem Fall die Sekretärin Barbara Becker – die in den Verdächtigen verliebt ist und ihm deshalb hilft, findet sich sowohl in Hitchcocks Ich kämpfe um dich (Spellbound, 1945) als auch in Der unsichtbare Dritte (North by Northwest, 1959). Die Szene, in der Vercel die Wohnung der Kassiererin Paula Delbecq heimlich betritt und dabei ertappt zu werden droht, verweist auf Hitchcocks Das Fenster zum Hof (Rear Window, 1954). Ein weiteres Filmzitat findet sich beim Mord an Paula Delbecq als Anspielung an Hitchcocks Frenzy (1972), als das Opfer in ein Kino mit dem Wink eines Arms gelockt wird und dort hinter geschlossener Tür ermordet wird, während Kubricks Kriegsfilm Wege zum Ruhm (Paths of Glory, 1957) im Kino läuft. Die Schüsse des Films beschreiben dabei die Gewalttat hinter der Tür.

Truffaut zitiert sich zudem auch selbst. Ähnlich wie Julien Vercel muss sich auch Lucas Steiner in Die letzte Metro (Le Dernier Metro, 1980) in einem Keller verstecken. Schöne Frauenbeine, wie sie Vercel durch das Kellerfenster fasziniert beobachtet, sind der Figur des Bertrand Morane in Truffauts Der Mann, der die Frauen liebte (L’Homme qui aimait les femmes, 1977) zum Verhängnis geworden.

Der Film wurde Truffauts letztes Werk. Er starb 1984 im Alter von 52 Jahren an einem Gehirntumor.

Quelle: wikipedia

Auf Liebe und Tod

Originaltitel: VIVEMENT DIMANCHE!

Komödie, Kriminalfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1982/83
Produktionsfirma: Films du Carrosse/Soprofilms/Films A2
Länge: 111 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 27.1.1984

Darsteller: Fanny Ardant (Barbara Becker), Jean-Louis Trintignant (Julien Vercel), Philippe Laudenbach (Maitre Clément), Caroline Sihol (Marie-Christine Vercel), Philippe Morier-Genoud (Kommissar Satelli), Pascale Pellegrin(Bewerberin), Georges Koulouris (Detektiv Lablache); Produzent: Jean-François Lentretien, Jacqueline Oblin; Regie und Drehbuch: François Truffaut, Suzanne Schiffman, Jean Aurel; Kamera: Nestor Almendros; Musik: Georges Delerue; Schnitt: Martine Barraqué; Vorlage: Charles Williams

Inhalt

Eine beherzte Sekretärin will ihren Chef vom mehrfachen Mordverdacht entlasten; sie gerät in Auseinandersetzungen mit Unterwelt und Polizei, als sie sich auf eigene Faust als Detektivin betätigt. Eine charmante, hintergründige Kriminalkomödie im oft selbstironischen Stil der Schwarze-Serie-Filme der 40er Jahre, temporeich inszeniert und in stilechtem Schwarz-weiß ausgezeichnet fotografiert. Perfekte Kinounterhaltung.

Quelle: Filmlexikon