Small Step

That’s one small step for man but one giant leap for mankind.

Neil Armstrong (* 5. August 1930 bei Wapakoneta, Ohio; † 25. August 2012 in Cincinnati, Ohio)

Neil Armstrong, 21. Juli 1969

Neuer und alter Mond

„Der neue Mond in den Armen des alten Mondes“ – Bildcredit und Bildrechte: M. Taha Ghouchkanlu

Der als aschfahles Leuchten des Mondes bekannte Erdschein ist Erdlicht, das die Nachtseite des Mondes beleuchtet. Dieses Teleskopbild, das an Nouruz, dem Äquinoktium am 20. März, in Isfahan (Iran, Planet Erde) aufgenommen wurde, zeigt das starke Erdlicht eines alten Mondes. Die dunklere, von der Erde beleuchtete Scheibe liegt in den Armen der hellen, sonnenbeleuchteten Sichel. Doch die Aussicht vom Mond aus wäre ebenfalls zauberhaft. Wenn der Mond am Erdhimmel als schmale Sichel erscheint, wäre von der Mondoberfläche aus eine gleißend helle, fast volle Erde zu sehen. Wie stark die Erde das Sonnenlicht reflektiert, hängt bekanntlich in hohem Maße von ihrer Bedeckung durch Wolken ab. Der Erdschein, verursacht durch Sonnenlicht, das von den Ozeanen der Erde reflektiert wird und die dunkle Mondoberfläche beleuchtet, wurde schon vor 500 Jahren von Leonardo da Vinci beschrieben.

Quelle: Astronomy Picture of the Day

Pannonische Tiefebene

Wie oben, so unten
Bildcredit und Bildrechte:
 Boris Štromar

Beschreibung: Eine einzelne, lang belichtete Aufnahme fotografierte diese Sternspuren über einem bemerkenswert farbenprächtigen Wolkenmeer. Das Bild zeigt die Aussicht vom Medvednica, die umgebenden Gipfel und die Lichter, welche die Wolken von unten her beleuchten, liegen nördlich von Zagreb in Kroatien. Der Himmelsnordpol nahe der Mitte der ebenfalls farbigen Sternspurbögen liegt außerhalb des oberen Bildrandes. Obwohl wir im Zeitalter der Digitalkamera leben, wurde diese gut komponierte Himmelslandschaft mit einem Farbdiafilm und einer Mittelformatkamera fotografiert. Der sternklare Himmel und das flüchtige Meer in dieser verträumten Szenerie könnten jedoch an ein älteres Zeitalter erinnern, in dem das pannonische Meer vor etwa 10 Millionen Jahren diesen Teil von Zentraleuropa bedeckte.

Quelle: Starobserver

Polarlicht

 

Malcolm Park, „Oktober-Himmelslichter“

Wenn die Nächte auf der Nordhalbkugel länger werden, ist Oktober ein guter Monat, um nach Einbruch der Dunkelheit Polarlichter oder andere schaurige Erscheinungen zu sehen. Und diese Woche enttäuschte der Nachthimmel nicht. Am 24. Oktober traf ein koronaler Massenauswurf der Sonne auf die Magnetosphäre des Planeten Erde und löste weitreichende Polarlichterscheinungen aus. In dieser Nacht wurde in der Nähe von Whitby in Ontario (Kanada) diese dramatische Silhouette vor tiefroten und schönen, grünen Schleiern schimmernden Lichts fotografiert. Doch sogar weiter im Süden wurden Polarlichter gemeldet – in US-Staaten wie Alabama, Kansas und Oklahoma – in Breiten, die nur selten von Nordlichtern heimgesucht werden. In einer Höhe von mehr als 100 Kilometern – der größten Höhe, in der das Polarlichtleuchten vorkommt – stammt die rote Farbe von angeregten Sauerstoffatomen.

Quelle: Astronomy Picture of the Day

Ausreißerstern

Zeta Oph: Ausreißerstern
Credit:
NASA, JPL-Caltech, WISE-Team

Beschreibung: Wie ein Schiff, das durch das kosmische Meer pflügt, erzeugt der Ausreißerstern Zeta Ophiuchi die gewölbte interstellare Bugenwelle oder Kopfwelle, die auf diesem atemberaubenden Infrarotbild der Raumsonde WISE zu sehen ist. Der bläuliche Zeta Oph, ein Stern, der etwa 20mal massereicher ist als die Sonne, steht in dieser Falschfarben-Ansicht nahe der Bildmitte und bewegt sich mit 24 Kilometern pro Sekunde nach oben. Sein starker Sternenwind eilt ihm voraus, wobei er die staubhaltige interstellare Materie komprimiert und aufheizt und dabei die kurvenförmige Stoßfront formt. In der Umgebung liegen Wolken aus relativ ruhigem Material. Wie ist dieser Stern in Bewegung geraten? Zeta Oph war wahrscheinlich ursprünglich Teil eines Doppelsternsystems mit einem massereicheren und daher kurzlebigeren Begleitstern. Als der Begleiter als Supernova explodierte und katastrophal an Masse verlor, wurde Zeta Oph aus dem System hinauskatapultiert. Zeta Oph ist etwa 460 Lichtjahre entfernt und 65.000mal leuchtkräftiger als die Sonne. Er wäre einer der hellsten Sterne am Himmel, wenn er nicht von undurchsichtigem Staub umgeben wäre. Das WISE-Bild umfasst in der geschätzten Entfernung von Zeta Ophiuchi etwa 1,5 Grad oder 12 Lichtjahre.

Quelle: Astronomy Picture of the Day