“At the end of the word there is silence, at the end of silence there is the gaze.”

…agency begins not with social or economic freedom, but with the freedom to determine one’s perspectival gaze.

Virginia Konchan, „Eight Essays on the Face“

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5 Gedanken zu ““At the end of the word there is silence, at the end of silence there is the gaze.”

  1. Meine Güte, was für überwältigende Bilder! Der Text erschließt sich mir noch nicht so recht – vielleicht liegts aber an meiner stümperhaften Übersetzung…ich täte so gerne lesen, wie Du den text übersetzt!

    1. In einem sozialwissenschaftlichen Sinne bezeichnet „agency“ auch die Wirkmächtigkeit menschlichen Handelns, und wenn ich sie richtig verstehe, meint Virginia Konchan, dass nicht soziale oder wirtschaftliche Freiheit darüber entscheiden sondern die Freiheit, die wir imstande sind uns zu nehmen, um unsere ureigene, ganz persönliche Sicht auf die Dinge zu formen und dieser eben auch Ausdruck zu verleihen. Manets Olympia zum Beispiel wurde als Prostituierte wahrgenommen, qua gesellschaftlicher Stellung alles andere als frei, aber wer ihr unter die Augen trat, wurde zum Freier… wie frei sie wirklich ist, das sagt ihr Blick.

  2. Eine sehr schöne Einlassung über den Blick! Gleich sind wir wieder bei Merleau-Ponty und seiner Phänomenologie des Sehens; „wer ihr unter die Augen tritt, wird zum Freier“… dann erblickt sie uns und unser sinnliches Begehren im Gegenzug, oder?

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