Inbetween

Es ist einer jener Augenblicke „dazwischen“, die in unserem Leben verbreiteter und für unser Leben charakteristischer sind, als wir bereit sind einzugestehen. Dieses Bild erinnert unter allen Hopper-Bildern am meisten an Vermeer, besonders an sein Bild „Dame mit Dienstmagd und Brief“. Die Dame schreibt und die Dienstmagd wartet, so wie die Frau in „Room in New York“ wartet… sie sind gleich in Bezug auf die Annahme, daß die eigene Abgeschiedenheit auch dann gedeihen kann, wenn man mit anderen zusammen ist.

Mark Strand, „Über Gemälde von Edward Hopper“

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3 Gedanken zu “Inbetween

  1. Abgeschiedenheit kann ja auch zweierlei bedeuten, wird mir gerade klar. Das kann die Bewahrung eines unantastbaren Raumes sein, auch in der Gesellschaft anderer Menschen, oder aber die Unmöglichkeit etwas Scheidendes zu überwinden. Aber Du verstehst sowieso wie ich das meine, auch wenn ich es gerade sprachlich nicht so geschickt auszudrücken verstehe, die Bilder sprechen ja für sich.

      1. Ja, das ist mir auch ein immerwährendes Rätsel, wie einen unantastbaren Raum bewahren ohne Abgeschiedenheit…

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