Am Fluß

Ich suchte das Geschäft öfter auf, auch wenn ich dort wenig zu kaufen fand, doch ich betastete und betrachtete gern die Dinge, die mir aus Osteuropa vertraut waren und sich immer mit einem kleinen Stich deplazierten Heimwehs verbanden, einer Art Heimweh zweiter Hand, wie man es für Orte empfindet, von denen man unter Auslassung der sogenannten Wirklichkeitsform meint, sie hätten Heimat sein können.

Esther Kinsky, „Am Fluß“

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5 Gedanken zu “Am Fluß

      1. Geau diese Formulierungen, dieser Druck auf den Auslöser der Bilderwelten des Leser – – nur zu selten…
        Abendschöneäpplerundmusikvorbereitende Grüsse aus dem Bembelland

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