Hopper Meditation

Hopper Meditations is a personal photographic response to the work of the American painter, Edward Hopper. I have always loved the way his paintings, with an economy of means, are able to address the mysteries and complexities of the human condition. Placing one or two figures in humble, intimate settings, Hopper created quiet scenes that are psychologically compelling with open-ended narratives. In this way, I like to think of my images as dramas for a small stage, with the figures as actors in a one or two character play. The characters’ emotional states can seem to waver paradoxically between reverie and alienation, or perhaps between longing and resignation. Dramatic lighting heightens the emotional overtones, but any final interpretation, along with each character’s story, is ultimately left for the viewer to ponder.

Richard Tuschman

Richard Tuschman, "Woman Reading" (2013)
Richard Tuschman, „Woman Reading“ (2013)

Für Hoppers „Hotel Room“ (1931) siehe hier

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13 Gedanken zu “Hopper Meditation

  1. „The characters’ emotional states can seem to waver paradoxically between reverie and alienation, or perhaps between longing and resignation. “ Warum da wohl ein Koffer steht? Was die wohl liest? … Ein klasse Bild, ein klasse Text.

  2. Der Unterschied zwischen Hopper – ich habe mir das Bild gerade noch mal angesehen – und Tuschmanns Fotografie ist doch riesig. Der eine malt zurückhalten, kalt, sachlich, der andere inszeniert eine übersteigerte Ansicht, treibt dem Sujet sozusagen die Sachlichkeit aus und zwingt mit Hilfe intensiver Bildbearbeitung so eine „romantische“ Stimmung rein. Mag ich nicht, mal provozierend gesagt: Effekthascherei.

    1. Was den Vergleich mit Hopper angeht, gebe ich Dir vollkommen recht, Martin. Hopper lässt in meinen Augen keinen Interpretationsspielraum, was das Schicksal seiner Figuren angeht. Genau diese Konsequenz hat mich immer für ihn eingenommen. Bei Tuschman könnte alles irgendwie oder eben auch ganz anders sein. Im Vergleich zu Hopper wirkt das weichgespült. Aber mich interessiert an diesem Bild vor allem der Gesichtsausdruck der Frau und, das klingt jetzt vielleicht merkwürdig, die Haltung der Füße. Einerseits strahlt sie eine gewisse Überheblichkeit aus. Als wolle sie sich nicht durch die Umstände, unter denen sie auf dieser Bettkante gelandet ist, unterkriegen lassen. Sie liest scheinbar ungerührt, was auch immer. Gleichzeitig drücken ihre Füße eine innere Unruhe aus, die sie jeden Moment aufspringen lassen könnte. Insofern finde ich, dass es Tuschman durchaus gelungen ist, die vielen möglichen Situationen, in denen sich diese Frau befinden könnte, in sein Diorama hineinzuzwingen..;-)

        1. Nichtsdestotrotz gibt es geschmackliche Präferenzen, und das ist auch gut so..:-) – Dein Kommentar hat auch mich gezwungen, noch einmal ganz genau hinzusehen. Und über die erzwungene Romantik denke ich noch nach…

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