Sieben Vergleiche

Wie das Forsythiengelb
kein Gegenstand stockender Gespräche
und ein im Regen stillstehender Mann
im ersten Moment kein Stein ist.

Wie ich hier allein bin,
einer und nicht zwei, weil mir gelang,
letzten Sonntag auf einem Schleichweg
meinen Schatten abzuschütteln.

Wie die Worte ebenso
kaputtgehen, wie etwas nicht beginnt,
das immer von neuem nur aufhören muss.
Wie sehr du auch darüber staunst.

Mirko Bonné

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6 Gedanken zu “Sieben Vergleiche

  1. Ich bin so froh, dass es immer wieder einmal Poesie gibt, die mich spontan bewegt und mir nachhängt wie ein schönes Lied, neu und doch vertraut.Danke

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