Lanesville

I must admit that I am not a member of the ugly school. I have a great regard for certain notions of beauty even though to some it is an old fashioned idea. Some photographers think that by taking pictures of human misery, they are addressing a serious problem. I do not think that misery is more profound than happiness.

Saul Leiter

Saul Leiter, "Lanesville" (ca. 1958)
Saul Leiter, „Lanesville“ (ca. 1958)

(* 3. Dezember 1923 in Pittsburgh, Pennsylvania; † 26. November 2013 in New York City, New York)

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11 Gedanken zu “Lanesville

  1. Ein treffliches Zitat!
    Derlei Gedanken gehen mir fast unwillkürlich durch den Kopf, (fast) jedesmal wenn ich auf der Strasse die Kamera hochnehme.
    Btw: das Foto hat etwas unglaublich banales: vom Sujet wie auch von der technischen Gestaltung.

      1. Mit banal meinte ich das ganz gewöhnlich Normale. Ich wüsste nicht, was mein Sehen reizt, länger bei dem Foto zu verweilen. Ich verstehe nicht, wo das Besondere sein soll. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass ich bei „berühmten Fotografen“ meist rasch erfasse, worin das „Besondere“ einer Fotografie liegt. Hier ist – in meinen Augen – nichts davon zu sehen… Vielleicht ist das ja das Besondere 😉
        Warum fürchtest du das Banale?

        1. Um das Besondere an Leiter zu illustrieren, dafür hätte sich dann wohl eine seiner New Yorker Straßenfotografien besser geeignet. Egal. Banalität ist ein ziemliches Reizwort für mich, was vielleicht daran liegt, dass es mir extrem schwer fällt, auch im Alltäglichen Besonderes zu erkennen, Glück im Kleinen zu finden sozusagen. Das Leben an sich erscheint mir über weite Strecken in der Regel so entsetzlich banal, dass ich wahrscheinlich mehr Zeit und Anstrengung darauf verwende, dem innerlich zu entfliehen, als es einfach hinzunehmen. Schwer zu erklären, aber ich arbeite daran. Allerdings mit wechselndem Erfolg. Ein Lebensthema sozusagen, das mich immer wieder einholt.

  2. Liebe Frau Pagophila, ich bitte hiermit um Verlinkungserlaubnis zu diesem Eintrag bei Bittemito. Herr Ärmel ließ sich von dieser Photographie inspirieren, was wiederum mich inspirierte und ich möchte andere Ansichten sammeln. Wir schruben uns noch nicht persönlich, aber begegneten uns schon in anderen Blogs. Mit dem größten Respekt, Käthe Knobloch, bitte mit o.

    1. Liebe Frau Knoblauch, sehr erfreut Ihre Bekanntschaft zu machen! Sie dürfen diesen Eintrag selbstverständlich verlinken. Es würde mich lediglich interessieren, wie Sie in Bezug auf dieses Bild bei mir gelandet sind!?

      1. Dankefein, liebe Frau Pagophila. Der geschätze Herr Ärmel, bei dem ich auch schon Ihren famosen Kommentaren begegnete, führte mich zu Ihnen. Und weil man seinem Geschmack unbedingst vertrauen kann, nun, da bin ich. Freundliche Grüße, Ihre Frau Knobloch. Mitohnelauch.

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