Alles, was ist

Beatrice hatte, vielleicht wegen des Todes ihres Vaters, der ihr klar in Erinnerung blieb, schon immer eine schleichende Furcht vor dem Herbst. Es gab einen Moment, meistens spät im August, wenn der Sommer mit gleißender Kraft auf die Bäume traf, Bäume in vollem Laub, und dann kam ein Tag, merkwürdig still, wie in Erwartung, sich des Moments bewusst. Und sie wussten Bescheid, alle wussten Bescheid, die Käfer, die Frösche, die Krähen, die feierlich über den Rasen schritten. Die Sonne stand im Zenit und umarmte die Welt, aber es ging zu Ende, alles, was man liebte, war in Gefahr.

James Salter, „Alles was ist“

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