Das Buch der Gleichnisse

Kapitel 1

Das Gleichnis vom wiedergefundenen Notizblock

Dem Arbeitsbuch zufolge ist er ihr nur dreimal begegnet.

Das erste Mal an einem Sonntagnachmittag im Juli 1949, da benutzt er die rätselhafte Bezeichnung „die Frau auf dem astfreien Kiefernholzboden“. Das zweite Mal am 22. August 1958, in Södertälje. Das dritte Mal im November 1977.

Er hatte offenbar versprochen, niemals etwas zu erzählen, niemandem.

Aber inzwischen sind ja so viele Jahre vergangen. Da kann es jetzt auch egal sein.

Per Olov Enquist, „Das Buch der Gleichnisse“

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6 Gedanken zu “Das Buch der Gleichnisse

    1. Das Buch ist phantastisch. Ich lese zum ersten Mal etwas von Enquist und bin, ja, ergriffen von der Art und Weise, wie er sich am Thema abarbeitet und von der Sprache, in der er es tut.

    1. Dieses Buch ist sehr autobiographisch, insofern also möglicherweise ganz anders als „Blanche und Marie“. Aber natürlich aus der Feder desselben Autors, von dem ich jetzt am liebsten gleich alles lesen will…

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