Lesende

Illusion – besser Anschein ist mein Lebensthema […]. Alles, was ist, scheint und ist für uns sichtbar, weil wir den Schein, den es reflektiert, wahrnehmen, nichts anderes ist sichtbar.

Quelle: La clé des langues

Reader, 1994 by Gerhard Richter: 'He snaps his daughter reading a letter, meditative in the sunshine, and she becomes a Vermeer.' Courtesy San Francisco Museum of Modern Art © Gerhard Richter Photograph: Tate Modern, London
Gerhard Richter, „Lesende“ (1994)
„He snaps his daughter reading a letter, meditative in the sunshine, and she becomes a Vermeer.“
Quelle: „The Guardian“
Advertisements

3 Gedanken zu “Lesende

  1. Das Scheinbare ist äquivalent mit dem, was wir ausdrücken, wenn wir sagen: Im Prinzip, daher fiel mir dieses Gedicht dazu ein: http://earichter.twoday.net/stories/0094-im-prinzip/#75239010.
    Richters Lesende wird zu einem Vermeer, aufgrund von Licht und Versunkenheit? Und das Licht ist ja ein wesentlicher Bestandteil des Scheinbaren. Deine Zusammenstellungen (und dazu gehört auch das Gefunden Zitat aus Luisellis Roman) erzählt eine Geschichte, wirft Fragen auf, öffnet Räume.

    1. WordPress hat Deinem Link wohl nicht vertraut, deshalb landete Dein Kommentar unter den zu moderierenden. Im Prinzip hat es halt keine Ahnung. Danke dafür. Licht erhellt das Dunkel, und doch ist es selbst das größte Mysterium überhaupt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s