Maigret und der gelbe Hund

Ein Geschenk vom Kater:

I

Der herrenlose Hund

Freitag, 7. November. Concarneau ist wie ausgestorben. Auf der beleuchteten Turmuhr der Altstadt, die über den Festungsmauern zu sehen ist, ist es fünf vor elf.

Die Flut hat ihren Höhepunkt erreicht, und ein Sturm aus Südwest lässt die Kähne im Hafen aneinanderstoßen. Der Wind fegt durch die Straßen, wo man zuweilen Papierfetzen über den Boden huschen sieht.

Kein einziges Licht auf dem Quai de l’Aiguillon. Alles ist geschlossen. Alles schläft. Nur aus den drei Fenstern des Hotel de l’Amiral, an der Ecke, die der Platz mit dem Quai bildet, dringt noch Licht…

Georges Simenon, „Maigret und der gelbe Hund“

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3 Gedanken zu “Maigret und der gelbe Hund

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