Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet

„Achtzehn Jahre!“, sagte er laut.

Achtzehn Jahre lang Briefe fälschen und mit Niel unterzeichnen. Postkarten via Rouen befördern lassen. Und in all der Zeit ein braves, biederes, ereignisloses Leben in Saint-Fargeau führen…

Mit der Mentalität des Verbrechers war der Kommissar vertraut. Ob Mörder, ob kleiner Gauner – immer war es irgendeine Leidenschaft, die sein Handeln bestimmte.

Und das war es, wonach er jetzt in dem Gesicht mit dem Spitzbart, den schweren Lidern, dem übermäßig breiten Mund suchen musste!

Georges Simenon, „Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet“

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