Mondfinsternis

Es gibt 2 Arten einer Mondfinsternis:

  • Die partielle und die totale Mondfinsternis. (Siehe Abbildung 1 und Abbildung 2)

Bei einer totalen Mondfinsternis müssen die Sonne, die Erde sowie der Mond genau auf einer Linie und auf gleicher Ebene liegen. Nur dann ist gewährleistet, dass der Schatten, den die Erde wirft, auf den Mond trifft.

Deshalb kann eine Mondfinsternis nur bei Vollmond stattfinden.

Schematische Darstellung einer totalen Mondfinsternis

Abbildung 1

Totale Mondfinsternis

In der kurzen totalen Phase tritt der Mond in den Kernschatten der Erde, wird also von den direkten Sonnenstrahlen völlig abgeschirmt. Im Halbschatten erreicht immer noch ein Teil des Sonnenlichts den Mond.

Schematische Darstellung einer partiellen Mondfinsternis

Abbildung 2

Partielle Mondfinsternis

Der Mond befindet sich teilweise Kernschatten und teilweise im Halbschatten der Erde.
Ein Beispiel der partiellen Mondfinsternis!

Warum ereignet sich nicht bei jedem Vollmond eine Mondfinsternis?

Hierzu betrachten wir den Schatten, den die Erde wirft, etwas näher:
Die Erde wirft einen kegelförmigen Schatten, der von Ihr ausgehend ca. 1.4 Millionen Kilometer in den Weltraum hinausragt und in einer Spitze zusammenläuft.

Der Mond zieht seine Bahn sogar noch viel näher an die Erde heran und doch muss keine Mondfinsternis stattfinden. Die Ursache liegt an der Umlaufbahn des Mondes, die über 37000 Kilometer oberhalb oder unterhalb der Verbindungslinie Sonne-Erde vorbeiziehen kann. Da die Mondbahn leicht gegen die Erdbahn geneigt ist, wandert unser Trabant bei seinem monatlichen Kurs um die Erde meist ober- oder unterhalb am Erdschatten vorbei.

Die Achse des Schattenkegels wird also verfehlt, der Vollmond wird nicht vom Kernschatten der Erde getroffen, zudem misst der Erdschatten nur ein Achtel der Mondentfernung. (Siehe Abbildung 3)

Schematische Darstellung: Der Vollmond ohne Mondfinsternis

Abbildung 3

Der Vollmond ohne Mondfinsternis

Der Vollmond kann sich oberhalb oder unterhalb der Linie Sonne-Erde befinden. Es findet keine Mondfinsternis statt.

Jeder Planet hat einen Kern- und einen Halbschatten.

Der Halbschatten ist der Bereich, in dem ein Beobachter eine partielle also eine teilweise Verfinsterung z.b. der Sonne sehen könnte. Auf die Erde bezogen gilt: Während des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs befinden wir uns für kurze Zeit im Halbschatten der Erde. Tritt hingegen der Mond in der ersten Phase einer Mondfinsternis in den Halbschatten (1. Kontakt) so können wir als Beobachter keine Veränderung beobachten. Erst mit dem Eintritt des Kernschattens der Erde (2. Kontakt), können wir eine deutliche Verfinsterung am Mond feststellen. Falls der Kernschatten nicht vollständig den Mond bedeckt, spricht man von einer partiellen oder teilweisen Mondfinsternis.

Im Kernschatten ist die Sicht auf die Sonne ganz bedeckt, man spricht von einer totalen Sonnenfinsternis. Auf die Erde bezogen gilt: In der Nacht befinden wir uns im Kernschatten der Erde.

Beim Mond spricht man beim vollständigen Eintritt des Kernschattens der Erde von einer totalen Mondfinsternis bzw. von einer Totalität.

Es gibt noch einen dritten Bereich des Schattens. Jenseits der Spitze des Kernschattenkegels der Erde erleben wir von der Erde aus eine ringförmige Sonnenfinsternis.

Eine ringförmige Mondfinsternis ist nicht möglich, da die Spitze des Kernschattenkegels der Erde weit ausserhalb der Mondbahn hinausragt.

Quelle: Mondfinsternis.org

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